VCP Unterrot
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Der Terminkalender des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) Unterrot war in diesem Sommer prall gefüllt.
Gleich zu Beginn der schulfreien Zeit machten sich 15 unterroter Pfadis auf den Weg zur Lutherstadt Wittenberg, um dort auf dem Bundeslager zehn Tage lang das Reformationsjahr zu feiern. Gemeinsam mit 4200 anderen Pfadis aus Deutschland und vielen internationalen Gästen beamten sie sich in das Jahr 2517 und erlebten, was sich in 500 Jahren alles verändern kann. Mit viel Teamgeist und vereinten Kräften galt es, die zerteilte Gesellschaft im Jahr 2517 wieder zu vereinen. Dadurch wurde bei strahlendem Sonnenschein einjeder vom „Lutherspirit“ erfasst und trug so seinen Teil dazu bei, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Als die Pfadis dann schweren Herzens wieder die Rucksäcke packen mussten, hatten sie die Gewissheit, dass jeder etwas verändern kann, wenn man sich nicht von seiner Idee abbringen lässt.
Zur gleichen Zeit, am 29.07.17 fand im heimischen Pfadihaus auf dem Kieselberg das Kinderferienprogramm des VCP Unterrot statt. Dort begaben sich mutige Kinder aus Gaildorf und Umgebung auf ein Spannendes Geländespiel rund um den Kieselberg. Im Anschluss und zum Auszuruhen nach dem anstrengenden Tag wurde noch gemeinsam Gegrillt und das gute Wetter genossen.
Weiter ging es für die Unterroter Pfadis dann am 20.08.17 bei der Aktion „Gaildorf Chillt“. Dieses Mal betreuten sie eine eigene Station, bei der mit dem „Menschlichen Tischkicker“ viel Spaß und Aktion geboten wurde. Nebenan konnte als Kontrastprogramm am Lagerfeuer mit Gitarrenmusik gechillt werden.
Zurückblickend genossen die Unterroter Pfadis sonnenbepackte, actionreiche Sommerferien, die sie nicht so schnell vergessen werden.
Text: Melanie Schneider
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Mit dem Ziel, eine eigene Stadt zu errichten, zog es 160 Pfadfinder über das Pfingstwochenende auf den Kornberg bei Oberrot. Aus Richtung Schwäbisch Gmünd, aus Backnang, Unterrot und selbstverständlich Oberrot versammelten sie sich, um eine Stadt zu errichten, die ihren Wünschen entspricht und alles besitzt, was eine funktionierende Gemeinde benötigt: Führerscheinstelle, Café, Postamt, Straßenbeleuchtung und Spielplatz. Errichtet wurden diese und viele andere Bauten nur mit Hilfe von Seil, Holz und Zeltplanen.
Bei den komplizierteren Konstruktionen konnte das durchaus zum Problem werden. Zelte stellen können die Pfadfinder des VCP – aber wie baut man eine Seilbahn nur aus Stangen und Seilen? Wie ein vier Meter hohes begehbares Lagertor? Doch man würde sich nicht Pfadfinder nennen, wenn man diese Probleme nicht selbst lösen könnte. So entstand sie, die „Scouttown“ und brachte die Zivilisation in den Alltag der Pfadfinder: mit Straßennamen, Besuch im Café oder dem Machen des Pappauto-Führerscheins.
Und wenn abends die Straßenlaternen auf dem Kornberg erloschen, brannten die Feuer und Laternen der Pfadfinder noch bis in die frühen Morgenstunden. Bei einer Sache wurden dann allerdings doch sechs Nägel verwendet: um die Straßenlaternen der Stadt noch vor Einbruch der Dunkelheit aufzuhängen.
Text: Leonie Zott
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Sägemühle Oberrot
Die Unterroter Pfadfinder schnupperten bei ihrer Stammesfreizeit drei Tage an der Ebersberger Sägemühle Märchenluft.
In der Eberberger Sägemühle war von 11.-13.11.16 volles Programm angesagt. Die Sippe der Moskitos plante nicht nur die Stammesfreizeit, sie schrieb außerdem noch ein eigenes Märchen. Dieses Märchen stellte die Rahmenhandlung der Freizeit dar. Es ging um sieben Freunde die alle sehr unterschiedlich waren. Bei einer Nachtwanderung gingen sechs Freunde verloren und die Pfadis haben auf einem Geländespiel den nötigen Zauberspruch gefunden, um die Freunde wieder zurück zu bringen. Am Ende waren alle wieder glücklich vereint. Sowohl die kleinen als auch die großen konnten ihr Wissen über Märchen zeigen, auffrischen und verbessern.
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Die Mitglieder des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) Unterrot haben sich zu ihrer Jahreshauptversammlung getroffen, um alle Amtsinhaber zu entlasten und die Ämter neu zu besetzen. Nachdem sie den Gottesdienst in Münster besucht haben, ging es ins Pfadihaus, wo gemeinsam gewählt wurde.
Zur neuen Stammesleitung zählen seitdem Elisa Schandor, Lisa Eberhard und Melanie Schneider. Fürs Finanzielle ist Teresa Worley zuständig.
Sie wird am Ende der Legislaturperiode den Kassenrevisoren Christian Sänger, Jörg Manhalter und Markus Golz Rechenschaft ablegen. Das Amt des Zuschussbeauftragten wird durch Celina Reimer und Lisa Schmidt ausgeführt. Lisa ist zusammen mit Isabel Brenner auch als Gemeindehauswart für die Gruppenräume im Unterroter Gemeindehaus zuständig. Tim Reichart führt zusammen mit Melanie Schneider das Amt des Materialwartes weiter. Er gehört zusammen mit Annika Baum und Samuel Wörz zu den neuen Gauratsdelegierten. Das Amt der Pressewarte besetzen Annika Horlacher und Celina Reimer. Protokollführer sind in diesem Jahr Annika Baum und Theresa Worley.
Für die in diesem und im nächsten Jahr anstehenden Altpapiersammlungen werden die Altpapierbeauftragten Tim Reichart und Samuel Wörz zuständig sein. Die Mitglieder des Stammes sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Wahlen und freuen sich auf die anstehenden Aufgaben und Aktionen. Annika Horlacher
Foto: Die Stammesversammlung der Verbands christlicher Pfadfinder Unterrot. Foto: Annika Horlacher
Info
Der VCP Unterrot hat heute ungefähr 70 Mitglieder. Zielgruppe sind Mädchen und Jungen ab etwa neun Jahren. Die Sippen – Gruppen von Gleichaltrigen – treffen sich jede Woche zur Gruppenstunde. Zwangloser Spaß sowie die spielerische Auseinandersetzung mit Natur und Umwelt, Gesellschaft, Glauben und anderen Themen stehen dabei im Vordergrund.
Südwest Presse, Rundschau Gaildorf,
|Quelle: http://www.swp.de/gaildorf/lokales/gaildorf/zustaendigkeiten-geklaert-13778371.html
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Unterrot: Am 21.08 trat die Sippe "Faultiere" des VCP Unterrot ihre Abschlussfahrt an, die letzte Aktion welche die zehn von sechzehn junge Leute erleben durften.
Die Sippe hatte sich nämlich eine ganz besondere Abschlussfahrt gemacht. Eine Segeltour in Holland.
Die knapp sieben Stunden Fahrt brachten sie direkt nach Stavoren in den Niederlanden. Zunächst wurde ein gutes Frühstück (man muss dazu erwähnen, dass die ganze Segelwoche Vegetarisch gekocht wurde) direkt am Hafen eingenommen und zwei weitere Mitreisende vom Bahnhof abgeholt wurden, welche eine Atemberaubende und Schweißtreibend Reise mit dem Fernbus hatten.
Schon bald trafen die zehn Abenteurer auf das Schiff auf dem sie fünf Tage zusammen das Meer unsicher machen würden. Mit der Kaffeetasse in der Hand und noch etwas verschlafen trafen sie schließlich auf den Skipper mit dem sie zunächst alle Taschen und Lebensmittel auf die Middelsee brachten. Mit an Bord war auch eine Matrosin die ebenfalls aus Deutschland kam und ebenfalls Pfadfinderin war. Nach kurzer Einführung stach die Middelsee in See.
Der erste Tag war stürmisch, kalt und nass somit mussten die Faultiere schon lobenswerte und schwere Leistungen zeigen. Mit Windstärke sechs und starkem Seegang ging es in den Hafen von Harlingen.
Der kommende Tag wurde ein sehr heißer Tag und die Sonne brannte ununterbrochen auf das Deck doch gegen Abend wurde das Wetter gut ausgenutzt und am Hafen direkt den Strand aufgesucht, leider konnte man wegen der starken Strömung nicht schwimmen gehen.
Der Mittwoch war mit Abstand der anstrengendste Tag da heute mehrere Wenden nötig waren. Bei solch einem recht komplizierten Manöver musste jeder mithelfen der konnte. Wenden auf hoher See war schwieriger als gedacht und ging auch sehr schnell. Nach zunächst kleineren Schwierigkeiten lief das Manöver wie von selbst. Auch beim Essen konnte der Skipper auf die Truppe zählen, wenn man Wenden musste wurde alles stehen und liegen gelassen um die Wende gut und schnell durchführen zu können, ein riesen Team Zusammenhalt zwischen Pfadfinder, Skipper und Matrosin wurde geschaffen. Zur Belohnung wurde am späten Abend die Badeleiter befestigt und man konnte unter wunderschönem Sternenhimmel baden. Ein Highlight wie einige später schwärmen.
Am letzten Abend, dem Donnerstagabend segelten sie an eine relativ einsame Insel auf der sie schließlich ein Lagerfeuer machen durften. Es war ein schöner, gemütlicher und vor allem musikalischer letzter Abend, mit Cornflakes, Gitarren und Liederbüchern wurde bis in den frühen Morgen gesungen.
Der morgen begrüßte sie mit einem wunderschönen Sonnenaufgang auf dem Meer, erst auf dem Rückweg nach Stavoren wurde ein Teil des Schlafes nachgeholt.
Im Heimathafen wieder angekommen wurde das Schiff von oben bis unten geputzt und geschrubbt für die nächsten Passagiere. Gegen Abend gab es schließlich mit Matrosin und Skipper ein gutes Abschlussessen um die wunderschöne Woche abzuschließen.
Die letzte Nacht wurde auf einer Wiese unter Sternenhimmel verbracht, ehe es am frühen Mittag wieder Richtung Deutschland ging. Zwei der zehn Abenteurer ergriffen die Gelegenheit und machten anschließend noch Urlaub in Stavoren und Region.
Auf dem Rückweg nach Unterrot wurde noch ein drei Stündiger Stopp in Düsseldorf gemacht, um dort die Stadt unsicher zu machen.
Am Ende eines solchen Abenteuers waren sich aber alle einig: es war zu kurz! Es gab am Ende wenig Negatives was man aufzählen konnte denn es war alles so gut wie es war.
So viele schöne Momente die man in den letzten neun Jahren erlebt hat, mit so vielen tollen Leuten, erlebt man selten im Leben und dafür kann man nur dankbar sein.
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Der VCP Unterrot genoss mit 800 weiteren Pfadfindern aus Simbabwe, Israel, Luxemburg und Irland das Landeslager des VCP Württemberg im Schwangau.
Gleich zu Beginn der Sommerferien machten sich die Pfadfinder des VCP Unterrot auf den Weg. Das Camp befand sich bei Schwangau im Allgäu mit direktem Blick auf Schloss Neuschwanstein. Gemeinsam verbrachten die Teilnehmer zehn Tage unter der Flagge der Fantasiewelt Alrai Nodis, in welcher sie mit Hilfe von Elben, Zwergen, Magiern und Waldläufern die Vielfalt des Landes kennenlernen durften, um am Ende das drohende Böse zu besiegen.
So wurden an drei Tagen verschiedene Workshops wie Knoten lernen, Traumfänger basteln, Taschen nähen oder Schmieden angeboten, um die eigene Fähigkeit zu verbessern und damit besser auf das Böse vorbereitet zu sein.
Um vorhersehen zu können, wie weit das Böse bereits in das Land Alrai Nodis vorgedrungen ist erkundschafteten die Pfadis bei einem Hajk die Umgebung. Am Abend erreichten Sie erschöpft den Grüntensee und schlugen ihr Zelt auf dem nahen Feld auf. Nach einer regnerischen Nacht Wanderten die Pfadis wieder zum Landeslagerplatz zurück.
Den großen Abschluss bildete ein Geländespiel, bei welchem wir große Vorteile einspielten, da wir im vorangehenden Lager so fleißig Fähigkeiten gesammelt hatten. Sowohl handwerkliches Geschick der Zwerge, taktisches Überlegen der Elben, sportliche Schnelligkeit der Waldläufer und auch das Wissen der Magier führten uns zum Ziel, dem gewonnenen Kampf gegen die Sargas.
Unsere Mission war erfüllt, Alrai Nodis wieder befreit und wir konnten müde, aber glücklich nach Unterrot zurückkehren.